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Is CBD good for pain

Wirkt CBD-Öl bei Schmerzen?

Es spielt keine Rolle, wie gut vorbereitet, gesund oder stark wir sind – wir alle erleiden Schmerzen. Aber obwohl die Schmerzempfindung lebenswichtig ist, hat sie die üble Angewohnheit, uns von den Dingen abzuhalten, die wir lieben. Hier kommt CBD-Öl ins Spiel, da die Forschung nahelegt, dass es nützlich für die Schmerzbehandlung sein könnte, mit nur minimalem Risiko von nachteiligen Nebenwirkungen. Wie wirkt sich CBD also auf Schmerzen aus?

Um zu verstehen, wie CBD-Öl sein Debüt in der Schmerzbehandlung geben könnte, müssen wir zuerst das Phänomen Schmerz verstehen. Die Schwierigkeit bei der Behandlung von Schmerz ist, dass er subjektiv ist, also individuell variiert. Wann immer wir Schmerzen erleiden, gibt es eine emotionale und eine körperliche Komponente zu berücksichtigen.

WIE FUNKTIONIERT SCHMERZ

Schmerz mag sich unmittelbar anfühlen, wann immer wir uns aber einen Zeh stoßen oder einen Finger in einer Schublade einklemmen, muss die Empfindung Dutzende Kontrollpunkte passieren. Diese Kontrollpunkte sind Neuronen, Nervenfasern, das Rückenmark und drei unterschiedliche Bereiche des Gehirns. Selbst wenn das Gehirn das Signal verarbeitet hat, muss es immer noch die angemessene Reaktion koordinieren. Im Falle eines angestoßenen Zehs besteht diese üblicherweise aus viel Herumgespringe und einigen Flüchen.

Der oben umrissene Prozess ist allerdings nur die halbe Miete. Ist Dir jemals aufgefallen, dass schon die kleinsten Stöße schmerzvoller erscheinen, wenn man älter wird, während man sie als Kind leicht überwinden konnte? Das liegt zum Teil daran, dass das Schmerzempfinden auch eine emotionale Komponente hat. Unsere Gehirne erinnern uns durch die Erzeugung einer bleibenden Erinnerung daran, schmerzhafte Situationen zu vermeiden.

Es mag in dem Moment nicht so scheinen, unsere emotionale Reaktion auf Schmerzen ist aber äußerst wichtig, da das Leben in einer schmerzfreien Welt viel mehr Probleme aufwerfen als lösen würde – wie würdest Du wissen, ob Du z. B. eine Infektion oder Dir in die Hand geschnitten hast? Schmerz ist ein essenzieller Abwehrmechanismus, aber selbst die besten Absichten können nach hinten losgehen.

WAS IST DER ZUSAMMENHANG ZWISCHEN CBD-ÖL UND SCHMERZEN?

Bei den meisten von uns ist der erlebte Schmerz nozizeptiv. Wenn Nervenfasern eine Verletzung bemerken, lösen sie über das zentrale Nervensystem (ZNS) unsere Schmerzreaktion aus. Ursachen von nozizeptiven Schmerzen sind Blutergüsse, Verbrennungen und Brüche.

Nozizeptiver Schmerz ist jedoch nicht die einzige Art von Schmerz. Es gibt auch neuropathische Schmerzen, eine direkt mit dem neurologischen System des Körpers in Zusammenhang stehende Empfindung. Erinnerst Du Dich an die Kontrollpunkte, die wir zuvor erwähnten? Nun, stell Dir vor, dass einer von ihnen beschädigt ist. Die Schmerzempfindung wäre gestört, was unsere Verarbeitungsweise von Schmerzen über den Haufen wirft. Die Folge kann alles von intensiv stechenden Schmerzen bis hin zu Taubheit oder einem brennenden Gefühl sein. Am schlimmsten von allem ist aber, dass dieser Schmerztyp sehr schnell chronisch werden kann, wodurch sie sich massiv auf die Lebensqualität einer Person auswirken kann.

In diesen Fällen chronischer Schmerzen wenden wir uns typischerweise verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln zu. Leider erweisen sich diese nicht nur als unwirksam, manche haben auch erhebliche Nebenwirkungen und machen hochgradig abhängig. Hier plädieren viele Forscher für Alternativen wie CBD-Öl. Es könnte sich nicht nur als effektives Schmerzmittel erweisen, sondern hat laut der Weltgesundheitsorganisation auch “keine Effekte, die auf irgendein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial hinweisen” würden.

WIE KÖNNTE CBD-ÖL GEGEN SCHMERZEN HELFEN?

Die schmerzlindernden Eigenschaften von CBD-Öl unterstützenden Belege befinden sich noch immer in vorklinischen oder Tiermodell-Phasen. Frühe Resultate sind jedoch vielversprechend, lass uns deshalb ansehen, was führende Forschungsinstitute zu den Fähigkeiten von CBD-Öl vorschlagen.

• Nozizeptive Schmerzlinderung

Arthritis ist zum Beispiel ein Leiden, das dafür bekannt ist, Fälle von akuten und chronischen nozizeptiven Schmerzen zu verursachen. Bei über 200 verschiedenen Arten von Arthritis mangelt es sicherlich nicht an Betroffenen. Das Schlimmste von allem ist, dass die degenerative Krankheit nicht nur Mobilitätsprobleme hervorruft, sondern dass es derzeitig keine Heilung gibt. Im Jahr 2000 enthüllte das Kennedy Institute of Rheumatology jedoch einige vielversprechende Resultate.

Ein Nagetiermodell mit Arthritis nutzend, testeten die Forscher die Effekte von CBD. Sie stellten fest, dass 25mg pro Tag (oral verabreicht) “immunsuppressive und entzündungshemmende Wirkungen” zeigte und schlossen daraufhin, dass CBD “starke antiarthritische” Effekte auf dieses Arthritis-Modell hat.

Glücklicherweise scheint die eben genannte Schlussfolgerung Hand in Hand mit den Ergebnissen einer 2016 in Molecular Medicine Reports veröffentlichten Studie zu gehen. In dieser Studie stellten Forscher des Jiaotong University College of Medicine fest, dass Cannabidiol (CBD) “antiapoptotische, entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen” zeigt. Oxidativer Stress trägt wesentlich zu Entzündungen bei, die – wenn sie nicht behandelt werden – zu rheumatoider Arthritis, Ischämie-Reperfusionsschaden und neuropathischen Schmerzen führen könnten.

• Neuropathische Schmerzlinderung

Da Nervenenden und Nervenbahnen eine entscheidende Rolle bei neuropathischen Schmerzen spielen, müssen Behandlungen diese Mechanismen direkt anvisieren. Erfreulicherweise stellte eine umfassende Rezension von Frontiers in Pharmacology fest, dass die Ergebnisse von Dutzenden vorklinischen Studien die Anwendung von medizinischem Cannabis in der Schmerzbehandlung unterstützen. Lass Dich vom Begriff “medizinisches Cannabis” aber nicht alarmieren. Medizinisches Cannabis ist lediglich ein Ausdruck, den man nicht nur für die Beschreibung der Pflanze, sonder auch ihrer Bestandteile verwendet – einschließlich Cannabinoiden wie CBD.

Die Forschungszusammenschau aus dem Jahr 2018 hob die schmerzlindernde Wirkung von Cannabinoiden hervor, darunter die Hemmung von Neurotransmittern, die Modulation der Erregbarkeit von Neuronen und die Einschränkung von Schmerzleitbahnen. Die Forscher brachten den Gebrauch von Cannabinoiden nicht nur mit Verbesserungen neuropathischer Schmerzen in Zusammenhang, sondern fügten auch hinzu, dass medizinisches Cannabis generell gut verträglich war.

Die Zusammenschau wies allerdings auf mehrere Bereiche hin, die noch Entwicklung bedürfen, wie zum Beispiel wiederholbare Resultate und Langzeitbelege bezüglich der Risiken und des Nutzens von medizinischem Cannabis. Wir haben natürlich noch einen weiten Weg vor uns, bis Ärzte regelmäßig medizinische Cannabisderivate als Behandlung von Schmerzen verschreiben.

KANN CBD-ÖL SCHMERZEN VERSCHLIMMERN?

Alle oben umrissenen Forschungsarbeiten ermuntern zum Gebrauch von CBD-Öl, besteht aber das Risiko, dass es Schmerzen auch verschlimmern könnte? Bislang brachte keine der hervorgehobenen Studien CBD-Öl mit einer Schmerzzunahme in Verbindung.

Es gibt Belege, die Interaktionen zwischen CBD und Enzymen in der Leber nahelegen. Wenn Du irgendwelche verschreibungspflichtigen Medikamente nimmst, solltest Du vor der Einnahme von CBD-Öl einen Arzt konsultieren, um zu sehen, ob Du betroffen sein könntest. Alles in allem scheint CBD-Öl gut verträglich zu sein, wobei von Nebenwirkungen wie leichten Fällen von trockenem Mund, Schläfrigkeit und niedrigem Blutdruck berichtet wird.

WELCHES CBD-ÖL HILFT GEGEN SCHMERZEN?

Die für die Behandlung eines spezifischen Leidens benötigte exakte Konzentration, Dosis oder Variation von CBD-Öl ist noch unbekannt. Obwohl Studien vorschlagen, dass CBD-Öl in der Schmerzbehandlung nützlich sein könnte, ist mehr Forschung nötig, bevor wir mit Sicherheit sagen können, welche Dosis am wirksamsten ist oder wie oft man sie nehmen müsste.

Wenn Du noch nie CBD-Öl genommen hast, ist der klügste Ansatz, es langsam anzugehen, also einmal oder zweimal am Tag ein niedrig konzentriertes Öl zu konsumieren. Sobald Du Dich an seine Wirkung gewöhnt hast, kannst Du die Dosis und Frequenz Deinen Bedürfnissen entsprechend erhöhen.

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