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So wählst Du in 10 Schritten das für Dich beste CBD-Öl aus

Die Auswahl des besten CBD-Öls kann schnell wie eine überwältigende Aufgabe erscheinen. Es gibt nicht nur verschiedene Konzentrationen, Rezepturen und Trägeröle, sondern was in einer Flasche wirklich enthalten ist, kann zudem von den beworbenen Eigenschaften abweichen. Und da wir es hier mit einer weithin unregulierten Industrie zu tun haben, ist es kaum verwunderlich, dass viele Konsumenten unsicher sind, sich zu einem Kauf zu entschließen.

Doch zum Glück wirst Du mit ein paar einfachen Überprüfungen schnell in der Lage sein, zu erkennen, welche Produzenten vertrauenswürdig sind und welche nicht. Mit unserer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung bekommst Du alle Informationen, die Du benötigst, um Dich sicher durch den Dschungel der CBD-Industrie zu bewegen und herauszufinden, was am besten für Dich ist. Dabei decken wir alle Themen von der Extraktionsmethode über Softgelkapseln bis zur Auswahl des richtigen Trägeröls ab.

10 SCHRITTE ZUR AUSWAHL DES RICHTIGEN CBD-ÖLS

Ein wenig Nachforschung genügt schon, um das meiste aus dem herauszuholen, was CBD zu bieten hat. Nutze unseren 10-Schritte-Ansatz zur Auswahl des für Dich besten CBD-Öls.

SCHRITT 1: WOHER WIRD DER HANF BEZOGEN?

Hanf ist eine unglaublich vielseitige Pflanze, doch ihr größter Segen kann auch ein bedeutsamer Stolperstein für CBD-Erzeuger sein. Die Pflanze ist von Natur aus sehr gut darin, Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Boden zu absorbieren. Das ist zwar ideal zum Zweck der biologischen Bodensanierung, doch jede Pflanze, die für die CBD-Extraktion genutzt wird, wird auch besagte Giftstoffe enthalten. Daher sollte der Hanf idealerweise biologisch, ohne die Verwendung von Pestiziden und Schwermetallen angebaut werden – so wie die Natur es vorgesehen hat.

SCHRITT 2: ÜBERPRÜFE DIE EXTRAKTIONSMETHODE

Leider ist die Gewinnung von CBD im kommerziellen Maßstab weder günstig noch unkompliziert, und so sind Unternehmen leicht dabei, an allen Ecken und Enden Kosten zu sparen.

Die superkritische CO₂-Extraktion verleiht den Produzenten ein großes Maß an Kontrolle. Sie ist nicht nur wichtig, um das volle Spektrum an Cannabinoiden zu isolieren, sondern sie garantiert auch eine sorgfältige Regulierung des THC-Gehalts. Unternehmen, die neben der CO₂-Extraktion auch eine Destillation und Reinigungsmaßnahmen einsetzen, produzieren ein weitaus überlegenes Produkt, weshalb Du keine Hemmungen haben solltest, CBD-Produzenten nach ihrer verwendeten Extraktionsmethode zu fragen.

SCHRITT 3: VOLLSPEKTRUM ODER CBD-ISOLAT?

Es ist Zeit, Deine Produktauswahl anhand Deiner Bedürfnisse einzugrenzen. Typischerweise fallen CBD-Produkte in zwei Hauptkategorien: Vollspektrum oder CBD-Isolat.

Vollspektrum-CBD-Öle machen sich den Entourage-Effekt zunutze, wobei es sich um ein einzigartiges Phänomen chemischer Synergie handelt, das auftritt, wenn Cannabinoide und Terpene zusammenwirken. Eine von der **Hebräischen Universität Jerusalem durchgeführte Studie ergab, dass die Wirksamkeit von Vollspektrum-CBD mit der Steigerung der Dosierung linear zunimmt. Bei CBD-Isolat zeigte sich dagegen eine bauchförmige Kurve, was bedeutet, dass ab einer gewissen Dosierung der Nutzen wieder abnimmt.
**Hebräischen Universität Jerusalem – https://www.scirp.org/journal/paperinformation.aspx?paperid=53912

Der Hauptgrund, warum Leute das CBD-Isolat Vollspektrum vorziehen, ist das Vorhandensein von THC. Obwohl die THC-Gehalte praktisch nicht nachweisbar sind (in den meisten Fällen unter 0,3%) und somit keine Wirkung haben, ziehen einige Nutzer trotzdem das Isolat vor. Letztendlich wird die Entscheidung anhand persönlicher Vorlieben, des Lebensstils und externer Faktoren wie Preis und Verfügbarkeit bestimmt.

SCHRITT 4: WÄHLE EINE ZU DEINEN BEDÜRFNISSEN PASSENDE KONZENTRATION

Wenn CBD noch neu für Dich ist, empfiehlt es sich auf jeden Fall, mit einer niedrigen CBD-Konzentration zu beginnen. Auch wenn das Cannabinoid scheinbar **gut verträglich ist, lohnt es sich dennoch, sich ein wenig Zeit zu lassen, um sich an die Wirkung zu gewöhnen. Sobald Du mit CBD vertraut bist, kannst Du sowohl die Konzentration als auch die Häufigkeit der Einnahme nach Bedarf steigern.
**gut verträglich – https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/CannabidiolCriticalReview.pdf

Als allgemeine Faustregel gilt, dass es bis zu eine Woche dauern kann, um sich an CBD zu gewöhnen. Daher solltest Du Dich einige Tage an eine bestimmte Konzentration halten und beobachten, wie Du Dich dabei fühlst. Niedrig konzentrierte CBD-Öle beginnen meist bei 2,5%, während die höchstkonzentrierten Sorten 30 oder 40% CBD erreichen.

SCHRITT 5: NIMM DAS TRÄGERÖL, DAS DIR AM BESTEN SCHMECKT

Die Auswahl des Trägeröls ist zum Glück einfach. Alle CBD-Öle enthalten unabhängig vom Trägeröl CBD (und andere Cannabinoide und Terpene, wenn Du Dich für Vollspektrum entschieden hast), so dass Du Dir hierbei keine Sorgen um unterschiedliche CBD-Konzentrationen machen musst.

Der eigentliche Zweck des Trägeröls ist es, die Aufnahme von CBD zu verbessern. Daneben können sie auch einen ernährungstechnischen Nutzen bieten, doch erneut hängt die Auswahl des geeignetsten Trägeröls von Deinem Lebensstil und Deinen Ernährungsbedürfnissen ab. Neben Olivenöl umfassen die alternativen Trägeröle Hanfsamen- und Schwarzkümmelsorten.

Worauf auf jeden Fall geachtet werden muss, sind Unternehmen, die Hanf- und CBD-Öl verwechseln. CBD-Öl enthält aus Hanfblüten extrahiertes Cannabidiol, während Hanföl überhaupt kein CBD enthält. In Hanfsamenöl ist von Natur aus kein CBD enthalten, so dass es erst speziell damit vermischt werden muss.

SCHRITT 6: WURDE DAS CBD-ÖL UNABHÄNGIGEN TESTS UNTERZOGEN?

Auch wenn ein Unternehmen behauptet, es nutze biologisch angebauten Hanf, CO₂-Extraktion und eine Vollspektrum-Rezeptur: Woher sollst Du nach Erhalt Deiner Flasche wissen, was sich wirklich darin befindet und was nicht? Die Antwort liegt in unabhängigen Kontrollen.

Unglücklicherweise ist die CBD-Industrie ein in weiten Teilen unregulierter Markt, was es den Produzenten ermöglicht, ohne Auswirkungen den Inhalt ihrer Produkte zu modifizieren. Denn letztendlich ist die Extraktion von CBD nicht billig und es ist um einiges rentabler, wenn man in eine 2,5% Flasche nicht wirklich 2,5% CBD gibt.

Somit verschaffen unabhängige Kontrollen nicht nur Dir den nötigen Seelenfrieden, sondern sie ermöglichen es Unternehmen auch, mit der Qualität ihres Öls zu prahlen. Es ist ein einfacher Schritt, doch CBD-Erzeuger, die den Aufwand auf sich nehmen, ihre Produkte testen zu lassen, setzen einen fantastischen Präzedenzfall für die Branche.

SCHRITT 7: SOFTGELKAPSELN ODER CBD-ÖL?

Wenn Dich die Vorstellung von Oliven-, Hanfsamen- oder Schwarzkümmelöl nicht anspricht, kannst Du den Geschmack von CBD-Öl mit CBD-Softgelkapseln auch ganz umgehen. Sie enthalten eine vorgegebene Menge an CBD und sind geruch- und geschmacklos. Da sie auch unglaublich diskret sind, eignen sich CBD-Kapseln ideal für die Einnahme tagsüber oder wenn die Einnahme von CBD-Tropfen unpraktisch ist.

SCHRITT 8: ZIEHE AUCH CBD-ERGÄNZUNGSMITTEL, -MEDIZINPRODUKTE ODER -KOSMETIK IN BETRACHT

Dank der Vielseitigkeit von CBD kann es, sobald es einmal extrahiert wurde, weitaus mehr als nur Öle anreichern. CBD-Ergänzungsmittel verwenden eine Vielzahl zusätzlicher Verbindungen, während mit CBD-Medizinprodukten Hauterkrankungen wie Ekzeme, Psoriasis und Akne behandelt werden können – nicht zu vergessen die CBD-Kosmetika. Sie können die Anzeichen der Alterung vermindern und Bereiche von trockener oder empfindlicher Haut lindern.

Beliebte CBD-Ergänzungsmittel umfassen liposomale CBD-Flüssigkeit und CBD-Rezepturen mit Melatonin. Erstere verwendet schützende Vesikel, die als Liposomen bekannt sind, um das CBD auf der Reise durch das Verdauungssystem zu schützen. In der Folge hält die Wirkung nicht nur länger an, sondern setzt auch schneller ein – perfekt, wenn Du eine schnelle Erleichterung nötig hast. Melatonin wurde auf der anderen Seite dafür entwickelt, neben dem vielseitigen Einfluss von CBD, einen gesunden Schlafzyklus zu unterstützen.

Alle der oben genannten Dinge ermöglichen es, CBD weit über die Einnahme von einfachem CBD-Öl hinaus in Dein Leben zu integrieren.

SCHRITT 9: VERGISS DIE CBD-ÖLE FÜR HAUSTIERE NICHT

Ganz recht: Menschen sind nicht die einzigen, die ein Endocannabinoid-System besitzen. Auch unsere vierbeinigen Begleiter können von CBD profitieren. Der Hauptunterschied zwischen CBD-Ölen für Haustiere und den traditionellen CBD-Ölen besteht darin, dass erstere eine essentielle Mischung aus Vitaminen und Mineralien enthalten, die speziell auf die Bedürfnisse von Katzen und Hunden abgestimmt sind.

Die Auswahl für Haustiere umfasst CBD-Öle und CBD-Pastillen, die beide mit ihrem Futter vermischt werden können (denn Haustiere sind cleverer als wir denken).

SCHRITT 10: IM ZWEIFEL DEN ARZT KONSULTIEREN

Selbst mit der besten Recherche der Welt gibt es nur eine Person, die Dir eine endgültige Antwort in Bezug auf CBD-Öl geben kann: Dein Arzt.

Dein Hausarzt verfügt über ein detailliertes Verständnis Deiner medizinischen Vorgeschichte und sollte Dir daher sagen können, ob die Interaktion von CBD mit Enzymen in der Leber eine Auswirkung auf Medikamente haben könnte, die Du eventuell gerade einnimmst. Und dank dem Wissen, das Du in den Schritten 1–9 erlangt hast, bist Du nun in der Lage, eine objektive Unterhaltung über CBD zu führen, ohne dass die Unsicherheit minderwertiger Produkte Dein Urteilsvermögen trüben könnte.

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