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CBD side effects

Hat CBD-Öl irgendwelche Nebenwirkungen?

Immer mehr Menschen wenden sich CBD-Öl zu, um sich auf natürliche Weise um ihr Wohlbefinden zu kümmern. Aber wie viel wissen wir über die möglichen Nebenwirkungen des Wirkstoffs – und ist es möglich, zu viel des Guten zu nehmen? Um herauszufinden, welche Nebenwirkungen CBD-Öl haben könnte, haben wir uns mehrere Studien führender Forschungsinstitute angesehen und die Ergebnisse mit einer unabhängigen Bewertung durch die Weltgesundheitsorganisation verglichen. Zusammengenommen können die Belege helfen, Sicherheit, Wirksamkeit und potenzielle Risiken von CBD zu beleuchten.

WAS WISSEN WIR ÜBER DIE WIRKUNGEN VON CBD-ÖL?

Das Potenzial von CBD beruht auf seiner Interaktion mit dem Endocannabinoid-System (ECS). Die Hauptaufgabe des ECS besteht darin, über Cannabinoid-Rezeptoren, die sich in unserer Haut und dem Verdauungs-, Immun- und Zentralnervensystem befinden, ein Gleichgewicht zwischen diesen verschiedenen Bereichen unseres Körpers aufrechtzuerhalten.

Das British Journal of Pharmacology stellte fest, dass CBD nicht nur das ECS vermittelt, sondern auch dessen Gesamteffizienz verbessert und die Produktion von nützlichen Enzymen und Endocannabinoiden fördert. Die Herausforderung für Forscher besteht jedoch darin, genau zu verstehen, wie effektiv diese Interaktion sein könnte und wie sie manipuliert werden kann, um verschiedenen Krankheiten und gesundheitlichen Störungen entgegenzuwirken.

Da auf diesen Gebiet noch vieles unklar ist, wird auch der tatsächliche Umfang der Nebenwirkungen von CBD noch untersucht. Nach dem, was wir bisher wissen, scheinen die möglichen Nebenwirkungen allerdings unglaublich mild auszufallen. In einer umfassenden Studie der Weltgesundheitsorganisation heißt es dazu: “CBD wird im Allgemeinen mit einem guten Sicherheitsprofil gut vertragen.” Die WHO weist jedoch auch darauf hin, dass es Fälle von Wechselwirkungen mit Arzneimitteln gibt.

GIBT ES WECHSELWIRKUNGEN VON CBD-ÖL MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN?

Leider kann man CBD nicht einfach konsumieren und erwarten, dass es sofort wirkt. Die Verbindung muss durch unser Verdauungssystem wandern, bevor sie in unsere Leber gelangt. Hier wird das Cannabinoid durch Enzyme in seine Metaboliten zerlegt, bevor es über unseren Blutkreislauf im Körper verteilt wird.

Unter normalen Umständen ist an dieser Interaktion nichts Unangenehmes. Tatsächlich baut unser Körper hunderte von Medikamenten auf dieselbe Weise ab. Doch genau hier könnte das Problem liegen. In einer von MDPI Open Access veröffentlichten Studie stellten die Forscher fest, dass CBD und bestimmte Medikamente, die gleichzeitig eingenommen werden, um Aufmerksamkeit konkurrieren. Das CYP450-Enzym verfügt nur über eine begrenzte Kapazität. Daher besteht die Gefahr, dass Medikamente wegen des Cannabinoids nicht richtig verarbeitet werden, was ihre Wirkung beeinträchtigt.

Falls Du also derzeit verschreibungspflichtige Medikamente einnimmst, solltest Du mit Deinem Arzt sprechen, bevor Du CBD-Öl einnimmst. Er kann Dich fallspezifisch beraten.

VERURSACHT CBD-ÖL NEBENWIRKUNGEN?

Eine Studie in Experimental Biology and Medicine aus dem Jahr 2006 ergab, dass Anandamid (AEA), ein bekanntes Endocannabinoid, eine “Hemmung der Speichelsekretion” oder in einfacheren Worten Mundtrockenheit verursacht. Obwohl sich dieser Bericht nicht ausdrücklich auf CBD bezieht, wissen wir aus einer Studie des British Journal of Pharmacology, dass CBD die Bildung von AEA fördern kann, indem es die Aktivität von FAAH-Enzymen hemmt. Die Folge ist, dass der Konsum von CBD zu einem vorübergehenden Speichelabbau führen könnte.

Weitere mögliche Nebenwirkungen, aber mit geringer Wahrscheinlichkeit, sind Müdigkeit, Durchfall und Appetitlosigkeit. Alle drei Effekte wurden während einer offenen Studie mit Patienten beobachtet, die an behandlungsresistenter Epilepsie litten. Von den 214 teilnehmenden Probanden klagten 19% über Durchfall und verminderten Appetit, während nur 13% während der zwölfwöchigen Studie Müdigkeit bemerkten. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass CBD “ein angemessenes Sicherheitsprofil haben könnte”, aber weitere randomisierte Studien erforderlich seien.

GEHEN DIE NEBENWIRKUNGEN VON CBD-ÖLEN IM LAUFE DER ZEIT ZURÜCK?

Sämtliche Studien waren sich einig in Bezug auf die Dauer der möglichen Nebenwirkungen von CBD. Aufgrund der Halbwertszeit von CBD verbleiben moderate Dosen nur für Stunden und nicht für Tage im Blut. Natürlich gibt es Variablen, die zusätzlich beeinflussen, wie lange eine Substanz im Körper verbleibt, wie z. B. Alter, Durchblutung, Ernährung und Leberfunktion. Diese Nebenwirkungen sollten jedoch recht schnell nachlassen.

Falls nach wie vor Zweifel an der Einnahme von CBD-Öl bestehen, sollte Dein Arzt immer die erste Anlaufstelle sein. Er hat Kenntnis von Deiner Krankengeschichte und dürfte daher in der Lage sein, Ratschläge zu geben, die auf Deine Situation zugeschnitten sind. Angesichts der Zeitspanne, die CBD im Blutkreislauf verbleibt, sollten nachteilige Auswirkungen nicht lange anhalten. Und da die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen bemerkenswert gering ist, scheint es kaum einen Grund zu geben, warum Du nicht in der Lage sein solltest, CBD-Öl als Teil eines ausgewogenen Lebensstils zu nutzen.

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