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How to take CBD

Anfängeranleitung für die Einnahme von CBD-Öl

Die CBD-Branche wächst mit einer solchen Geschwindigkeit, dass es schwierig ist, bei allen neu entwickelten Produkten auf dem Laufenden zu bleiben, was für den CBD-Neueinsteiger ebenso gilt wie für alte Hasen. Falls Du bereit bist, Deine CBD-Erfahrung zu beginnen, Du aber nicht sicher weißt, welches Produkt am besten zu Dir passt, ist dies kein Grund zur Sorge.

Nachfolgend findest Du eine umfassende Liste der verschiedenen Möglichkeiten, wie Du CBD einnehmen kannst, sowie eine kurze Darstellung, welche Vor- und Nachteile diese Einnahmemethoden jeweils aufweisen. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass es die “eine perfekte Methode”, das Cannabinoid einzunehmen, nicht gibt.

DIE RICHTIGE ART DER EINNAHME VON CBD FINDEN

Welches Produkt für Dich das beste ist, hängt davon ab, was Du mit dem Cannabinoid erreichen möchtest. Falls Du die schnelle Linderung von CBD-Nasensprays, aber auch die dauerhafte Wirkung von CBD-Esswaren benötigst, ist es durchaus machbar, beides zu kombinieren.

Die goldene Regel bei der kombinierten Einnahme von CBD-Produkten lautet, die Gesamtmenge des Cannabinoids im Auge zu behalten, die Du pro Tag verbrauchst. In den meisten Fällen deklarieren CBD-Hersteller ihre Produkte und geben an, wie viele Milligramm CBD jeder Tropfen, jede Kapsel oder jede Essware enthält. Dies hilft Dir nicht nur bei der Entscheidung, was funktioniert und was nicht, sondern sorgt auch für eine strukturierte CBD-Erfahrung.

Ähnliche Regeln gelten für die Festlegung einer wirksamen Dosis. Auch hier kommt es letztendlich auf Deine Situation an. CBD-Neulingen wird empfohlen, zunächst mehrere Tage lang eine niedrige Dosis beizubehalten. Sobald Du mit den Wirkungen von CBD vertraut bist, erhöhst Du je nach Bedarf die Dosis und Häufigkeit der Einnahme. Überstürze jedoch nichts, da bereits ein paar Tropfen CBD-Öl ausreichen könnten, damit Du Deine Ziele erreichst.

WIE WIRD CBD-ÖL EINGENOMMEN?

Zum Glück boomt der Markt innovativer CBD-Produkte und es gibt unzählige Möglichkeiten, von den Nutzen des Cannabinoids zu profitieren. Mit zunehmendem Verständnis von CBD kannst Du beginnen, die nachstehend beschriebene breite Palette von Optionen einzubeziehen.

ORAL

Zu den oral einzunehmenden CBD-Produkten gehören CBD-Öle, Esswaren, Tinkturen, Kapseln und Nahrungsergänzungsmittel. Diese Produkte sind mit Abstand die beliebtesten, da sie sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

• Vorteile

Oral einzunehmende CBD-Produkte sind ideal, wenn Du dauerhafte Wirkungen erzielen möchtest. Aufgrund der Art und Weise, wie das Cannabinoid abgebaut und im Körper verteilt wird, kann es mehrere Stunden in Deinem Blutkreislauf verbleiben.

Auch sind die Produktoptionen in dieser Kategorie unglaublich praktisch. CBD-Öle und -Tinkturen lassen sich leicht zu Mahlzeiten oder Getränken hinzufügen, während CBD-Esswaren hochwirksame Snacks ergeben. Und falls Du den Geschmack von CBD nicht magst, sind Kapseln die diskrete sowie geruchs- und geschmacksneutrale Wahl für Dich.

• Nachteile

Der Nachteil der längeranhaltenden Effekte ist ein langsamerer Beginn der Wirkung. Falls Du auf schnelle Linderung angewiesen bist, ist die orale Einnahme nicht zu empfehlen. Ebenso ist ein Konflikt mit verschreibungspflichtigen Medikamenten möglich, denn bei oraler Einnahme kann das Cannabinoid den Absorptionsprozess mancher Medikamente beeinträchtigen. Falls Du Dir nicht sicher bist, welche Auswirkungen der orale Konsum von CBD-Produkten hat, sprich am besten vorher mit Deinem Arzt.

SUBLINGUAL

Indem Du die Einnahme von CBD-Ölen und -Tinkturen anpasst, kannst Du ihre Wirkungen ändern. Bei der sublingualen Einnahme behältst Du die Flüssigkeit bis zu sechzig Sekunden lang unter der Zunge, bevor Du sie herunterschluckst.

• Vorteile

Indem Du CBD-Flüssigkeiten im Mund behältst, können kleine Kapillaren unter der Zunge und in den Wangen einen Teil der CBD-Lösung aufnehmen. Anstatt mit dem Verdauungsprozess kämpfen zu müssen, bevor es Deinen Blutkreislauf erreicht, hat das Cannabinoid also direkten Zugang. Du wirst seine Wirkungen viel schneller spüren als bei der oralen Einnahme.

• Nachteile

Bei der sublingualen Einnahme von CBD ist die Bequemlichkeit ein zu berücksichtigender Faktor. Diese Methode ist nicht so einfach, wie ein paar Tropfen CBD-Öl in Deinen Kaffee zu geben oder beim Mittagessen eine Kapsel einzunehmen. Und für manche Menschen ist der Geschmack von CBD abstoßend. Das heißt nicht, dass es schrecklich schmeckt, aber manche Nutzer mögen es einfach nicht. Auch das Timing spielt beim sublingualen Verbrauch eine Rolle: Der Geschwindigkeit der Effekte steht eine viel kürzere Dauer der Wirkung entgegen.

INHALATION

Verdampferflüssigkeiten mit CBD mögen nicht so beliebt sein wie beispielsweise CBD-Öle, was sie aber nicht daran hindert, eine perfekte Option zu sein. In der Kategorie Inhalation stehen Dir auch CBD-Inhalatoren, Nasensprays und Cannabissorten mit hohem CBD-Gehalt zur Verfügung.

• Vorteile

Wird CBD inhaliert, muss es nicht mit Verdauungsenzymen kämpfen, da es über die Lunge direkt in die Blutbahn gelangt. Die Effekte sollten sich umgehend einstellen und deutlich zu spüren sein. Ebenso wirst Du feststellen, dass es nur ein paar Züge erfordert, um die Wirkung des Cannabinoids zu verspüren, weshalb es sich bei der Inhalation um eine kostengünstige Art der Einnahme handelt.

• Nachteile

Dem schnellen Einsetzen der Wirkung steht wiederum ihre kurze Dauer entgegen. Stelle Dich bei der Inhalation darauf ein, dass die Spitzenwerte des eingenommenen CBDs nicht stundenlang bestehen bleiben, sondern nur Minuten anhalten. Ebenso gilt es die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit von Verdampferflüssigkeiten zu berücksichtigen. Du musst Dir nicht nur einen anständigen Vaporizer zulegen, sondern gleichzeitig auch die verwendeten Inhaltsstoffe sorgfältig prüfen. Für verantwortungslose Produzenten ist es ziemlich einfach, in diesen Produkten zusätzliche (potenziell unerwünschte) Substanzen zu verarbeiten. Natürlich kannst Du auch eine Sorte mit hohem CBD-Gehalt rauchen, hast dann allerdings die Risiken zu berücksichtigen, die sich aus dem Einatmen von verbranntem Material ergeben.

TOPISCH

CBD-Cremes gehören zu den am schnellsten wachsenden Segmenten der Branche. Glücklicherweise ist CBD eine vielseitige Verbindung, die sich leicht mit einer Reihe natürlicher und synthetischer Inhaltsstoffe mischen lässt. Zu den topischen CBD-Produkten gehören Kosmetika und medizinische Cremes.

• Vorteile

Topisch anzuwendende CBD-Produkte sind insofern bemerkenswert, als dass das Cannabinoid nicht in die Blutbahn gelangt, wie dies bei CBD-Ölen oder -Tinkturen der Fall ist. Stattdessen profitieren die Nutzer vom Einfluss der Verbindung auf unser Endocannabinoid-System (ECS), indem sie Rezeptoren in der Haut stimulieren. Vorläufige Studien legen nahe, dass topisch angewendetes CBD gegen Erkrankungen wie Psoriasis, Akne und Dermatitis wirksam sein könnte.

Neben medizinischen CBD-Produkten für den gezielten Einsatz auf der Haut kommen immer mehr CBD-Kosmetika in die Regale. Diese können mit weiteren natürlichen Inhaltsstoffen wie Sheabutter, Vitamin E und Aloe Vera gegen Zeichen der Hautalterung wirken und sind dennoch für alle Hauttypen geeignet.

• Nachteile

Wenn Du topisch anzuwendende CBD-Produkte einsetzt, kannst Du nicht von den kompletten physiologischen Nutzen des Cannabinoids profitieren. Sofern Du nicht ein bestimmtes Hautproblem behandeln möchtest, sind CBD-Cremes und -Kosmetika im Vergleich zu anderen Produktkategorien nur eingeschränkt nutzbar.

WAS ES VOR DER EINNAHME VON CBD-ÖL NOCH ZU BEDENKEN GIBT

Abschließend wollen wir noch zwei Aspekte erwähnen, die vor der Einnahme von CBD zu bedenken sind: die Bioverfügbarkeit und das Einholen eines ärztlichen Ratschlags.

Die Bioverfügbarkeit eines Stoffes bestimmt den Grad und die Rate, mit der er in die Blutbahn gelangt. Je höher die Bioverfügbarkeit einer Verabreichungsmethode ist, desto wirksamer sind die Effekte und desto weniger musst Du einnehmen. Das Verdampfen hat mit geschätzten 50–80% die größte Bioverfügbarkeit. CBD-Öle und -Tinkturen folgen mit einem geringen Abstand und landen bei 40–50%, während CBD-Esswaren lediglich eine zu erwartende Bioverfügbarkeit von 4–20% aufweisen. Vergiss also nicht, die Bioverfügbarkeit zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass Du den größtmöglichen Nutzen aus dem Cannabinoid ziehen kannst.

Falls Du Bedenken bezüglich CBD-Öl hast oder Dir noch nicht sicher bist, für welchen Produkttyp Du Dich entscheiden sollst, ist ein Gespräch mit Deinem Arzt eine hervorragende Möglichkeit, um sich beraten zu lassen. Er sollte in der Lage sein, Hinweise zu möglichen Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten zu geben und Dich bei Deiner Entscheidung, welche Art von Produkten am besten für Dich geeignet ist, unterstützen können.

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